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Sorge- und Umgangsrecht

Eines unsere weiteren hochspezialisierten Tätigkeitsfelder liegt im Bereich des Sorgerechts und des Umgangsrechts. Die beiden Rechtsgebiete sind jedoch klar voneinander zu trennen. Das Sorgerecht steht bei Geburt eines Kindes den miteinander verheirateten Eltern gemeinsam zu. Bei nicht verheirateten Eltern ist vorab die Kindsmutter alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge. Für den Wechsel zum gemeinsamen Sorgerecht bedarf es einer gemeinsamen Sorgerechtserklärung oder einer gerichtlichen Entscheidung. Das Sorgerecht umfasst die Personensorge, also die Sorge um persönliche Angelegenheiten des Kindes (z.B. Gesundheitsfürsorge, Aufenthaltsbestimmungsrecht), sowie die Vermögenssorge, somit die Sorge um die wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten des Kindes (z.B. Anlage eines Sparbuchs, Abschluss einer Lebensversicherung etc.). Die Einzelheiten regeln §§ 1626 ff des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

Das Sorgerecht besteht grundsätzlich unabhängig vom Umgangsrecht und umgekehrt. Nahezu jeder Elternteil, ob er nun sorgeberechtigt ist oder nicht, hat ein Umgangsrecht mit dem Kind (Ausnahmen in Fällen des Kindesmissbrauchs oder ähnlicher gravierender Gründe) Grundlage des Umgangsrechts ist § 1684 BGB

Das Umgangsrecht beinhaltet das Recht des Elternteils, bei dem das Kind nicht ständig lebt mit dem gemeinsamen Kind Umgang zu pflegen. Wesentlicher Inhalt ist der regelmäßige Kontakt eines Elternteils mit dem beim anderen Elternteil lebenden Kind. Es beinhaltet jedoch alleine nicht das Recht, über die Angelegenheiten des Kindes zu entscheiden.

Das Umgangsrecht ist dabei stets im Interesse des Kindeswohls zu verstehen. Nach § 1697a BGB ist der Familienrichter verpflichtet, in umgangsrechtlichen und in sorgerechtlichen Streitigkeiten „diejenige Entscheidung zu treffen, die unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten, sowie der berechtigten Interessen der Beteiligten dem Wohl des Kindes am besten entspricht.“ Eine schematische Regel für die Häufigkeit des Umgangs gibt es nicht.
Was dies im Einzelfall bedeutet, bedarf regelmäßig einer individuellen (nach der Rechtsprechung und dem Gesetz ausschließlich am Kindeswohl im konkreten Einzelfall orientierten) Betrachtung. Beratung und Hilfestellung durch einen spezialisierten Anwalt ist deshalb unerlässlich.

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